Die Messerhandlung „De Cillia“ hat eine Geschichte und ist tief verwurzelt mit Kompetenz, die zudem über den einfachen Verkauf von professionellen Messern hinausgeht und mit dem Ursprung, der die Jahrhunderte und die Grenzen von Südtirol durchquert.

Seit gut 5 Generationen ist die Messerhandlung „De Cillia“ Synonym für Qualität und Kompetenz im Sektor der professionellen Messerfabriken.

Unsere Geschichte

Im fernen Jahr 1868 drängte sich der Urgroßvater von Romano di Cillia von Karnien bis nach Südtirol und Österreich, sich als umherziehender Schleifer empfehlend. Im Jahr 1921 übernahm Osvaldo De Cillia, Vater von Romano, das väterliche Handwerk und erwarb im Jahr 1948 in Bruneck ein bescheidenes Geschäft mit angrenzender Werkstatt, um seinen Handwerksbetrieb auszuüben. Im Jahr 1950 verlegte er seine Aktivität dorthin, was auch heute noch als die „Messerhandlung De Cillia“ bekannt ist, ein kleines, aber zentrales Geschäft, zugehörig zu den Ursulinerinnen. Der Sohn Romano folgte ihm mit nur 11 Jahren nach, durchlief seine Studienzeit in Bruneck und zog danach nach Lienz, um das Handwerk des Schleifers zu erlernen, abhängend von einer namhaften österreichischen Messerfabrik. Zurückgekehrt nach Hause, nach Jahren der Arbeit mit dem Vater, fuhr er im Jahr 1980 allein mit der Leitung der Firma fort, indem er einen echten und leibhaftigen Handel mit professionellen Messern und Schneideartikeln ins Leben rief, welcher seit 1993 zusammen mit dem Sohn Andrea fortgeführt wird.

Für die ersten Generationen der Schleifer der Familie De Cillia war der Beginn hart und angefüllt mit Opfern, mit unzähligen Kilometern der Wanderung zu Fuß, um ihre Serviceleistung des Schleifens anzubieten, den Schleifstein auf den Schultern tragend und den Wagen des Unterbaus, der „Kraschen“, so genannt im karnischen Dialekt, schiebend. Ein Werkzeug, welches danach an das ethnografische Museum von Teodone gegeben wurde. „Mein Vater“ erzählt Romano „ist, nachdem er die Etappen entlang eines Tales festgelegt hatte, oft zum Schlafen in einem Bauernhof geblieben, wo er Gastfreundschaft gefunden hat; dort hat er seine Arbeitsgeräte hinterlassen und begonnen, in der Nachbarschaft zu zirkulieren auf der Suche nach Messern, Scheren und anderen Schneidegeräten, die zu schleifen waren. Nach getaner Arbeit gab er die Materialien zurück und kassierte den Preis. Er profitierte oft davon, dass ihn die Bauern einluden, mit Ihnen Mittag zu essen. Während in der Vergangenheit fast ausschließlich der Schleifservice gefragt war, haben wir im Verlauf der Jahre“, fügt Romano hinzu, „allmählich begonnen, verschiedenartige Klingen zum Schneiden zu verkaufen. Eine Wahl, die uns erlaubt hat, unsere Aktivität durch Vergrößerung und Spezialisierung zu verbessern.“ Andrea, welcher die letzte Generation der Schleifer De Cillia repräsentiert, baute im Jahr 2007 eine anderweitige Aktivität mit einer persönlichen grandiosen Innovation aus, indem er neue und moderne Arbeitstechniken einführte und die „Schleiferei De Cillia“ in eine richtige und ureigene „Messerboutique“ umwandelte.

Erfahrung

Die Messerhandlung De Cillia  sucht ausschließlich professionelle Messerserien und Zubehör von höchster Qualität , einem Publikum gewidmet, welches fähig ist , jede Charakteristik zu erkennen und zu würdigen „Der Schwerpunkt bei unseren Produkten ist sicher die hohe Qualität der Klingen, speziell jene der Küchenmesser und die professionellen Küchenchefs bleiben die Kompetentesten bei der Wertschätzung“ erklärt Andrea. „Im Lauf der Jahre habe ich mich auf die genaue fachliche Beratung von jedem Material, das ich verkaufe spezialisiert und bin fähig, darüber hinaus den Kunden mit einer umfassenden Auswahl an Artikeln auszurüsten, ebenso wie detaillierte technische Informationen“. Laut Andrea sind die besten Produzenten von Stahl ohne Zweifel die Japaner, die Schweden und nicht zuletzt die Deutschen.